Prichsenstadt
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Anschluss Neudorf an die Kläranlage Prichsenstadt

B E K A N N T M A C H U N G


Die Stadt Prichsenstadt hat die Erteilung einer gehobenen Erlaubnis nach § 15 WHG für das Einleiten von Abwasser aus einer Mischwasserbehandlungsanlage in den Gänsegraben (Gewässer III. Ordnung) in der Gemarkung Neudorf beantragt. Da die Teichkläranlage des Stadtteils Neudorf nicht mehr den allgemein anerkannten Regeln der Technik entspricht, ist der Anschluss an die Gruppenkläranlage der Stadt Prichsenstadt vorgesehen. Im Zuge dieser Kläranlagenauflassung soll die bestehende Mischwasserbehandlung modifiziert werden. Dabei ist vorgesehen das bestehende Regenüberlaufbecken im Nordwesten von Neudorf zurück zubauen und die Mischwasserbehandlung auf dem Gelände der Teichkläranlage zu errichten. Gegenstand dieses Verfahrens ist das Einleiten von Mischwasser in den Gänsegraben.

Die Planunterlagen vom 20.06.2016, geändert mit Datum vom 22.08.2018 für das bezeichnete Vorhaben liegen in der Zeit vom 10.09.2018 bis 11.10.2018 jeweils von Montag bis Freitag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr im Rathaus der Stadt Prichsenstadt, Karlsplatz 5, 97357 Prichsenstadt, Zi.-Nr.10, zur allgemeinen Einsichtnahme aus.

Jeder, dessen Belange durch das Vorhaben berührt werden, kann bis zwei Wochen nach Ablauf der Auslegungsfrist, das ist bis zum 26.10.2018, schriftlich oder zur Niederschrift beim Landratsamt Kitzingen oder bei der Stadt Prichsenstadt Einwendungen gegen das Vorhaben erheben.

Mit Ablauf der Einwendungsfrist sind alle Einwendungen ausgeschlossen, die nicht auf besonderen privatrechtlichen Titeln beruhen. Verspätete Einwendungen können bei der Entscheidung unberücksichtigt bleiben.


Es wird weiter darauf hingewiesen, dass
1. dass etwaige Einwendungen oder Stellungnahmen von Vereinigungen nach Art. 73 Abs. 4 Satz 5 BayVwVfG bei den in der Bekanntmachung zu bezeichnenden Stellen innerhalb der Einwendungsfrist vorzubringen sind,
2. die Personen, die Einwendungen erhoben haben oder die Vereinigungen, die Stellungnahmen abgegeben haben, von dem Erörterungstermin durch öffentliche Bekanntmachung benachrichtigt werden können, wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind
3. die Zustellung der Entscheidung über die Einwendungen durch öffentliche Bekanntmachung ersetzt werden kann, wenn mehr als 50 Benachrichtigungen oder Zustellungen vorzunehmen sind.

27.08.2018, 1. Bürgermeister

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