Prichsenstadt
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Stadtgeschichte von Prichsenstadt

 

 


1258

 

wird Prichsenstadt erstmals urkundlich erwähnt. Am 9 März und am 07. Juni 1258 befand sich der „camerarius de Brisendorf“ bzw. „miles Henricus camerarius de Brisendorf“ unter den Zeugen für die Grafen von Castell. Henricus war Kämmerer der Casteller Grafen, die „Brisendorf“ im Eigenbesitz hatten. Wegen einer Bischofswahl war ein Zwiespalt zwischen dem Grafen von Castell mit seinem Verwandten Graf Henneberg gegen das Domkapitel von Würzburg mit den Herren von Hohenlohe entstanden. Am 08. August des Jahres 1266, dem Tag des Heiligen Cyriakus, kam es auf dem Mühlberg, zwischen Kitzingen und Sulzfeld zu einer Schlacht. Danach fiel das Lehen wieder an die Linie des Grafen Heinrich II. von Castell. 

1331

 

besaßen die Fuchsen von Dornheim Prichsenstadt 

1353

 

wurde Prichsenstadt eine selbständige Pfarrei 

16.12.1366

 

kaufte Kaiser Karl IV., König von Böhmen und Luxemburg, Prichsenstadt (damals Briesendorf) mit Burg und Jagd, am 06.01.1367 wurde „Briesendorf“ zur Stadt sowie mit Zoll und Marktrecht ausgestattet 

1402

 

Als König Wenzel in Schwierigkeiten geriet, verpfändete er die Stadt an die Burggrafen von Nürnberg. Nach jahrelangem Hin und Her von Verpfändungen kam die Stadt 1416 endgültig in den Besitz der Nürnberger Burggrafen 

1457

 

wurde Markgraf Achilles von Ansbach neuer Besitzer 

1462

 

ist die Burg durch Bischof Johann von Würzburg schwer beschädigt worden und wurde nur notdürftig repariert 

22.08.1463

 

kam Prichsenstadt endgültig an Albrecht Achilles von Brandenburg/Ansbach 

1469

 

wurde auch die Vorstadt mit einer Mauer und dem Westtor umgürtet 

1528

 

renovierte Kastner Goeler mit 7 Gulden Stiftungszins das durch den Bauernkrieg (1525) in Mitleidenschaft gezogene Schloss Prichsenstadt 

1560   wurde mit den Pflastern der Straßen in Prichsenstadt begonnen

1578

 

waren nur noch die unteren Gemäuer der Burg (Schloss) sichtbar 

1610

 

hielten die fränkischen Reichsritter einen Konvent im Prichsenstädter Freihof 

1632

 

wurde Prichsenstadt von Wallensteiner Truppen erstürmt, geplündert und entvölkert 

1682   wurde das Rathaus mit Holz aus dem Bürgerwald errichtet

1791

 

ging Prichsenstadt an Preußen über 

1799

 

wurde das Asylrecht aufgehoben 

1805-1810

 

mussten während der Napoleonischen Kriege in 161 Häusern täglich ca.2400 Soldaten verpflegt werden 

1815

 

wurde Prichsenstadt wieder bayerisch (erstmals 1806) 

17.05.1818

 

erhielt Prichsenstadt den Stadtstatus III. Klasse, dadurch verlor sie alle Sonderrechte 

1893

 

wurde der Bahnhof Prichsenstadt eingeweiht. Der Personenverkehr wurde am 29.01.1975 eingestellt. 

1972

 

Prichsenstadt wird Großgemeinde mit 9 Stadtteilen. Seit dieser Zeit gehören die Stadtteile Altenschönbach, Bimbach, Brünnau, Järkendorf, Kirchschönbach, Laub, Neudorf, Neuses am Sand und Stadelschwarzach zum Stadtgebiet

1977

 

erwarb die Stadt das Anwesen in der Kirchgasse 2 und errichtete den Rathaus – Ostbau, in dem sich der heutige Sitzungssaal befindet

 

1985

 

Abriss der Schwimmbadbauten und Zuschüttung der Badeanlage.

 

1995

 

wurde das zweite ausgediente Schulhaus in der Bahnhofstraße 10 ( Alte Hs. Nr. 168 , Pl. Nr. 276/2 ) verkauft

 

1996

 

fanden das städtische Archiv und die Registratur ihre endgültige Bleibe am Karlsplatz in dem ausgebauten Erdgeschoss des Rathaus-Westbaus, einem früheren Nebengebäude des „ Alten Spitals“, das durch einen amerikanischen Tieffliegerangriff im April 1945 zerstört und nicht mehr aufgebaut worden war

 

2002

 

kauft die Fa. IEV Betriebs GmbH mit Sitz in Prichsenstadt und Kitzingen den alten Freihof in Prichsenstadt

 

2004

 

Umbau des Pfründner-Spitals zu einem Ärztehaus. Im Erdgeschoss befindet sich seit dieser Zeit die Allgemeinmedizinische Arztpraxis. Kurze Zeit darauf wurde auch im 1.Stock eine Arztpraxis eingerichtet. Diese umfasst alle Leistungen im zahnmedizinischen Bereich. 

 

2010

 

Eröffnung des Prichsenstädter RebenSlaufes

 

2011

 

Eröffnung des Freihofes als Hotel, Spa, Restaurant und Bar